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Schloss Homburg
Das Schloss befindet sich im südlichen Teil des Oberbergischen Kreises, 50 km östlich von Köln und etwa 5 km südlich von Wiehl.

Der Ursprung der heute noch vorhandenen Schlossanlage ist eine frühmittelalterliche Höhenburg der Grafen von Sayn, später Sayn-Wittgenstein. Ab 1635 baute Graf Ernst von Sayn-Wittgenstein das Schloss so um, wie es heute noch sichtbar ist. 100 Jahre später übernahm die Linie Sayn-Wittgenstein-Berleburg die Verwaltung, danach verfielen die Bauten.

Erst 1904 wurde der Verfall gestoppt, und 1926 bezog ein von Hermann Conrad begründetes Museum die Räumlichkeiten, das heutige Museum des Oberbergischen Kreises.

Das Bild von Schloss Homburg hat sich seit der Grundsteinlegung immer weiter gewandelt. Die 1276 zum ersten Mal schriftlich bezeugte Homburg hatte damals eine einfache kompakte Gestalt. 1999 wurde bei einer Grabung ein aus Stein errichteter Wohnturm von ca. 12,5 m Durchmesser freigelegt, der bereits aus dem 11. Jahrhundert stammen soll. Alle Gebäude mussten im Laufe der Zeit zum einen den wechselnden Bedürfnissen der Herrschaft, zum anderen der ständig verbesserten Waffentechnik angepasst werden.

Während der Jahrhunderte wurde die Homburg häufig als Witwensitz genutzt oder von Verwaltern bewohnt. Erst ab 1635 errichtete Graf Ernst von Sayn-Wittgenstein eine selbständige Herrschaft Homburg, die bis 1743 Bestand hatte. Der Graf begnügte sich nicht mit der trutzigen Hochburg. Mit Blick auf die in Mode gekommene Schlossarchitektur beginnt er eine über 100 Jahre dauernde Umwandlung der Anlage in eine glanzvolle Residenz. Alle sieben Türme erhalten prächtige barocke Hauben. Kunstschmiede, Bildhauer, Schreiner und Gartenbauer geben der gesamten Anlage eine neue Gestalt.

Nach der französischen Besetzung ist das Schloss dem Verfall und Abriss preisgegeben. Die Steine verwendet man zum Bau umliegender Strassen. Aus der Sicht der damals bitterarmen oberbergischen Bevölkerung, die die ganze Pracht mit Fronarbeit und Zwangsabgaben finanziert hat, wird das verständlich. Erst die Entscheidung des bergischen Geschichtsvereins, ein Museum im Schloss unterzubringen, setzt dem totalen Untergang der Burg ein Ende und gleichzeitig den Beginn für die Wiedergewinnung der alten Bausubstanz.

Ein Gang durch das Schlossmuseum, welches in den Räumen des Saynschen Hauses eingerichtet wurde, ist der Höhepunkt jeder Besichtigung. Die große barocke Treppe ist ein Meisterstück bergischer Handwerkskunst. Von der rustikal eingerichteten Burgküche, den eleganten Gemächern der Grafen bis zum gruseligen Burggefängnis in einem der Treppentürme bietet sich ein anschauliches Bild vom Leben auf einer Burg. Nur selten hat man als Besucher so ausführlich die Gelegenheit, einen Blick in mittelalterliche Innenarchitektur, aber vor allem auch in die bergische Landesgeschichte zu werfen.

Nach einer Besichtigung bietet sich die Burgschänke als idealer Rastplatz für müde Füße an.

Wer aber immer noch fit ist, kann den Naturerlebnispfad begehen. Der Rundweg, der im Jahre 2004 von der „Biologischen Station Oberberg" und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald initiiert wurde, führt an der historischen Holsteins Mühle und den Dicken Steinen vorbei zurück zum Schloss.

Zu erwähnen sind noch die zahlreichen während des ganzen Jahres stattfindenden Veranstaltungen. Ganz besonders malerisch ist der Mittelalterliche Burgmarkt, der immer Anfang Mai mit Speis und Trank aus alten Zeiten, Minnesängern, Gauklern und Turnierspielen die Besucher anlockt.



Größere Kartenansicht

Schloss Homburg:

12. März bis 02. November 2008
Di – Sa 10:00 – 17:00 Uhr
Einlass bis 16:30 Uhr

Sonntags und Feiertags
10:00 – 18:00 Uhr
Einlass bis 17:30 Uhr
Telefon 02293 / 9101-0

Eintritt

Erwachsene 3,50 €
Kinder und Jugendliche 2,00 € Familienkarte 1,
1 Erwachsener und bis zu 7 Kinder bis 18 Jahre 7,00 €
Familienkarte 2,
2 Erwachsene und bis zu 7 Kinder bis 18 Jahre 9,00 €