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Grube Diana 1858

Der Grubenriss zeigt den Aufbau von "Diana" in den Jahren 1870-1874

Plan Stollen Diana

Am 24. August 1853 wurde den Gewerken der Grube Diana die Grube auf Blei-, Kupfererz und Zinkblende verliehen. Sie erhielten eine Fundgrube von 160 m L├Ąnge und 4 Ma├če von je 56 , L├Ąnge und eine Vierung von 8 m ins H├Ąngende und Liegende. Es wurden 6 Teilhaber des Berkwerkes genannt. Von einer F├Ârderung wurde in den ersten Jahren nichts berichtet. Das Gehalt eines Steigers betrug pro Monat 30 Reichstaler, daf├╝r hatte er das Zurichten des Holzes mit zu besorgen.

Der Betrieb auf der Grube wurde am 3. Juli 1874 eingestellt, da der Betrieb nur durch einen neuentiefen Stollen oder durch neue Tiefbauanlagen bewirkt werden konnte. Im Fr├╝hjahr 1914 wurde noch einmal gepr├╝ft, ob es sinnvoll sei, die Grube Diana erneut zu ├Âffnen. Im Fr├╝hjahr 1915 sollte ein Schacht bis zur 30 m tiefen Stollensohle abgeteuft werden. Man sch├Ątzte, dass man hierf├╝r rund 20.000 Mark ben├Âtigte.

Die Arbeiten und weitere Untersuchungen wurden nicht begonnen. Es ist zu vermuten, dass der Beginn des 1. Weltkrieges den ├ťberlegungen ein Ende setzte.