Startmenü
Home
Impressum
Sitemap
Kontakt
Sponsoren
Linktipps
Über Merkausen
Merkausen
Chronik von Merkausen
Sehenswürdigkeiten
Kreiswettbewerb 2008
Kreiswettbewerb 2011
DSL für Merkausen
Der Merkausen Song
Neues aus Merkausen
Verein für Gartenkultur
Vereinsvorstand
Der Merkeser Postillion
Nachrichten
Stadt Wiehl Nachrichten
Oberberg Aktuell
Oberberg News ksta.de
Sport-News
Motorsport-News
1. HBL-Nachrichten
1. HBL-Ergebnisse
1. HBL-Tabelle
Kicker TV-Videopodcast
Kicker Live!-Ticker
Bundesliga-Ergebnisse
Bundesliga-Tabellen
Portal
Abfuhrkalender 2016
Busfahrplan 2016
Bilder Galerie
Ferientermine bis 2018
Fundgrube
Gewerbeverzeichnis
Notfallnummern
Kinoprogramm-GM
Kommunikation
Forum
Postkasten
Newsletter
Kochtopf
Rezeptsammlung
Spiele
Beachtennis
Bubbletroublewm
Canyonglider
Hostlie Skies
Ice Breakout
Mahjong
Pharao Stomp
Völkerball
Sudoku
Motorsport-News
Infos zum Thema Motorsport: Motorsport, DTM, Motorrad, WRC, MotoGP, TV
Home arrow Chronik von Merkausen arrow Nützliches

Nützliches

Regen bringt Segen

Diesmal ist hiermit nicht die Bewegung gemeint, sondern tatsächlich der Regen, von dem wir hier im Oberbergischen ja genug haben. Obwohl Bewegung auch dazu gehört, wenn man eine Regenwasserzisterne oder eine Regentonne benutzt, um seinen Garten zu bewässern.

Doch das war eigentlich Nebensache, als wir uns entschlossen, unsere Klärgrube nach dem Anschluß an den öffentlichen Kanal zu einem Regenwasser-Auffangbecken umzufunktionieren.Auf den Kanaldeckel befestigten wir eine Schwengelpumpe (wieder eine Art sich zu bewegen) mit der wir das Wasser aus eigener Kraft nach oben pumpen können, um es in unserem Garten mit Gießkannen auszubringen. So kann man beim Gießen die Blumen aus der Nähe betrachten und hat einen näheren Bezug zu dem Wachstum des Gartens.

Außerdem spart man eine Menge Trinkwasser, das aufwendig aufbereitet werden muß. Und:Es kostet keinen Pfennig!!

von Hannelore und Gerhard Dietrich
 

Solaranlage

Als wir uns vor 6 Jahren entschlossen in Merkausen zu bauen, wurden wir erst belächelt, als wir eine Solaranlage auf unser Dach bekamen. Doch heute sieht man immer mehr Solaranlagen auf den Dächern des Dorfes.

Denn selbst im Winter erzielt unsere Anlage noch genügend Energie für die Warwasserzubereitung. Ganz abgesehen von den Sommermonaten, in denen wir unsere Heizung völlig ausstellen können und den gesamten Warmwasserbedarf über unsere Solaranlage laufen lassen. Die zusätzlichen Kosten einer solchen Anlage betragen nur einen minimalen Anteil von etwa 1 - 2% der Gesamtkosten von einem Einfamilienhaus. Das erspart im Sommer 90% und im Winter 40% des benötigten warmen Wsddrt - und das kostenlos für ca. 30 Jahre.

von Nicole und Christian Bischoff
 

Heizen mit Erdwärme: Energie, die aus der Kälte kommt!

Schon in der Planungsphase für unseren Neubau als zukünftiges Heim für eine fünfköpfige Familie waren wir uns einig, möglichst eine ökologische Heizung zu installieren, d.h. eine Anlage, die einerseits die natürlichen Ressourcen schont, indem sie möglichst wenig Energie verbraucht, andererseits aber auch unseren Geldbeutel durch dauerhaft niedrige Heizkosten. Nach umfangreichem Literaturstudium kam für uns eigentlich als bezahlbare Lösung nur noch eine Wärmepumpenheizung in Frage.

Eine Wärmepumpe leistet scheinbar unmögliches, sie entzieht relativ kühlem, selbst winterlichem Erdreich "Wärme".

Diese Umwelt- oder Erdwärme ist noch nutzbar trotz Temperaturen, die man subjektiv als kalt empfindet, denn der absoulte Temperatur-Nullpunkt liegt erst bei minus 273,15 Grad Celsius. Mit Hilfe einer Kilowattstunde Strom holen Wärmepumpen 3 - 4 Kilowattstunden Heizwärme aus der Umwelt, in unserem Fall dem Erdreich. Der physikalische Trick dabei: Dehnt sich ein Gas aus, kühlt es ab, entnimmt dabei der Umgebung Wärme. Verdichtet man es wieder, erhitzt sich das Gas und die freiwerdende Wärme kann man nutzen. In der Praxis durchfließt ein Kältemittel Erdsonden, in unserem Fall liegen zwei Erdsonden je 60 m tief im Boden. Dieses Kältemittel zirkuliert durch die Wärmepumpe in unserem Heizungskeller, in der dann der oben beschriebene Prozess abläuft. Dabei sinkt die Ausgangstemperatur des Kältemittels im tiefsten Winter durchaus bis auf minus 8 Grad Celsius ab.

Um diese Wärme möglichst sinnvoll und wirtschaftlich umzusetzen, beötigt man allerdings ein Flächenheizungssystem, das mit Vorlauftemperaturen von 25 - 30 Grad Celsius die Räume erwärmen kann, also Fußbodenheizung.

Mit der so gewonnenen Wärme heizen wir unser gesamtes Haus mit einer beheizbaren Fläche von 300 qm schon seit ca. 2 Jahren zu unserer vollsten Zufriedenheit. Die dabei anfallenden Heizkosten liegen dabei zur Zeit bei durchschnittlich € 35,00 pro Monat.

Die für eine jung Baufamilie wichtigen Investitionskosten konnten durch Fördermittel erstaunlich niedrig gehalten werden, in unserem Fall wurden wir zum einen gefördert durch das Landesinstitut für Bauwesen des Landes NRW im Rahmen des sog. REN-Programmes (Rationelle Energieverwendung und Nutzung unerschöpflicher Energiequellen) zum anderen bekamen wir dazu noch Fördermittel des örtlichen Stromversorgers Aggerstrom im Rahmen des Programms "ökö-logisch".

von Monika und Christoph Reinhold