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Wiehl unsere Stadtgemeinde
Wiehl ist eine Stadt im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen.

Wiehl liegt in Luftlinie etwa 41 km östlich von Köln. An die Stadt grenzen die Nachbargemeinden Gummersbach, Bergneustadt, Reichshof, Waldbröl, NĂŒmbrecht, Much, Overath und Engelskirchen. Zwischen der Autobahn A4 und Wiehl liegt das mit etwa 81 ha grĂ¶ĂŸte Gewerbegebiet Wiehls: Wiehl-Bomig.

Der gleichnamige Fluss Wiehl fließt in Ost-West-Richtung durch die Stadt und mĂŒndet in dem Ort WiehlmĂŒnden in den Fluss Agger.

Wiehl zĂ€hlt zu den Ă€ltesten Kirchspielen im Oberbergischen und wird 1131 unter dem Namen Wila erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Der Kirchturm, das Wahrzeichen der Stadt, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Durch den Siegburger Vergleich von 1604 wurde Wiehl endgĂŒltig der Herrschaft Homburg zugeschlagen und damit dem Haus Sayn-Wittgenstein unterstellt. 1815 ordnete der Wiener Kongress das Homburger LĂ€ndchen, das praktisch nur aus den Gemeinden Wiehl und NĂŒmbrecht bestand, Preußen zu. Wiehl war um diese Zeit noch ein landwirtschaftlich geprĂ€gter Ort mit dörflichem Charakter. So hatte der Ort im Jahre 1834 nur 43 WohnhĂ€user mit 217 Einwohnern. Viele der Einwohner mussten sich durch Wanderarbeit ernĂ€hren.in Wiehl

Im Jahre 1846 wurde das Homburgische Friedensgericht nach Wiehl verlegt; dazu kamen Katasteramt und Notariat. Die Straßen wurden verbessert und mit BĂ€umen bepflanzt. Da es aber weiter an Verdienstmöglichkeiten mangelte, blieb es bei den lĂ€ndlichen VerhĂ€ltnissen. Erst die Nutzung der Wasserkraft der Wiehl durch den Ohler Hammer seit 1860 sowie Stromerzeugung seit 1895, der Anschluss an das Eisenbahnnetz 1897 und die GrĂŒndung der Bergischen Patentachsenfabrik Wiehl (BPW) im Jahre 1898 schufen die Voraussetzung fĂŒr verstĂ€rktes Bevölkerungswachstum. Durch die Gebietsreform 1969 wurde Wiehl mit Bielstein und Drabenderhöhe vereinigt und erhielt 1971 - 840 Jahre nach seiner Erstnennung - Stadtrecht. Die Stadtgemeinde Wiehl hat heute mehr als 27.000 Einwohner und ist ein geschĂ€tzter Standort fĂŒr Wohnen und Arbeiten geworden.

Durch Kontakte von offiziellen Vertretern von Wiehl und Besuche auf privater Ebene entwickelten sich StÀdtepartnerschaften mit Yokneam in Israel (1991), Hem in Frankreich (1993) und nach der Wende mit Crimmitschau in Sachsen (1990).

wiehlparkIm Stadtgebiet gibt es viele malerische Ecken und Winkel. Im Oberdorf findet man restaurierte FachwerkhĂ€user, die unter Denkmalschutz stehen. Am Rande des alten Ortskerns fĂŒhrt die aus Bruchsteinen im Jahre 1650 errichtete „MĂŒhlenbrĂŒcke" ĂŒber den kleinen Fluss Wiehl. Die Wiehl schlĂ€ngelt sich durch den schön angelegten und gepflegten Wiehlpark, der zum Spazierengehen oder zum Ausruhen auf den zahlreichen BĂ€nken einlĂ€dt. Und nicht zu vergessen der Bismarckturm; ein 16,8 m hoher Aussichtsturm aus Grauwacke, der zur Kaiserzeit 1909 erbaut wurde.

Sportlich betÀtigen können sich die Wiehler in der Eissporthalle, im Wiehltalstadion und im Freibad.

Und was gibt es rund um Wiehl zu sehen und zu erleben:

  • Die Tropfsteinhöhle
  • Ein Wildgehege nahe der Tropfsteinhöhle mit Rot-, Sika-, Dam-, Muffel- und Schwarzwild
  • Ein 1,8 Kilometer langer Wald- und Naturlehrpfad. Der Rundweg beginnt neben dem Eingang der Tropfsteinhöhle
  • Die Wiehltalsperre, etwa 6 km östlich von Wiehl.

Und wer noch mehr von der Oberbergischen Landschaft sehen möchte, der setzt sich in die historische Bergische Postkutsche, einem Nachbau der Postkutsche der kaiserlichen Post von 1871 und lĂ€sst sich im Zockeltrab von Wiehl ĂŒber Schloss Homburg nach NĂŒmbrecht kutschieren. Die Kutsche fĂ€hrt von Mai bis Ende Oktober jeweils freitags, samstags und sonntags.



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